Sachkenntnis und Erfahrung

10. Februar 2026

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Die Kandidaten der SPD-Liste stehen hinter Bürgermeisterkandidat Dr. Bernd Vilsmeier: (v.li.) Hans Vilsmeier, Manfred Belendir, Josef Vilsmeier, Barbara Scharf, Steffen Lerchner, Stefan Kenfenheuer und Helmut Rosner.

Bürgermeisterkandidat Dr. Bernd Vilsmeier stellte sich vor

Marklkofen/Steinberg.
Zur Wahlinfoveranstaltung von Bürgermeisterkandidat Dr. Bernd Vilsmeier und den SPD-Listenkandidaten am vergangenen Sonntag im Gasthaus Baumgartner in Steinberg-Warth konnte Kreis- und Gemeinderat Vilsmeier interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen, darunter die 2. Bürgermeisterin Magda Geltinger, Gemeinderätin Dr. Claudia Karl und die ehemaligen Gemeinderäte Hans und Sepp Vilsmeier.

Eingangs stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste für die Wahl zum Gemeinderat vor. Für den künftigen Gemeinderat in Marklkofen kandidieren Dr. Bernd Vilsmeier, Warth, zugleich Bürgermeisterkandidat, Barbara Scharf, Freinberg, Hans Vilsmeier jun., Freinberg, Franz Wimmer, Marklkofen, Manfred Belendir, Steinberg, Helmut Rosner, Marklkofen, Stefan Kenfenheuer, Steinberg, Alexander Vilsmeier, Steinberg, Steffen Lerchner, Poxau und Sepp Vilsmeier, Warth.

Anschließend ergriff Dr. Bernd Vilsmeier das Wort. Vilsmeier kandidiert mit Unterstützung der SPD-Liste und den unabhängigen Bürgern „WIR für die Gemeinde Marklkofen“ zum künftigen Bürgermeister in der Gemeinde Marklkofen. Vilsmeier ist gebürtiger Vilstaler und in Steinberg-Warth aufgewachsen. Nach dem Abitur in Straubing und Wehrdienst in Landshut studierte er in München Veterinärmedizin und promovierte danach in Medizinischer Mikrobiologie zum Dr. med. vet. Seit dem folgten berufliche Stationen im In- und Ausland in den Bereichen Biotechnologie und Arzneimittelentwicklung und -herstellung.

Der 59-jährige Vilsmeier ist lokal und regional politisch kein Unbekannter und quasi „SPD-technisch genetisch vorbelastet“, wie er sagte. Denn seine Familie ist schon in der dritten Generation kommunalpolitisch tätig. Sein Großvater hatte als zweiter Bürgermeister nach dem Krieg auch eine Flüchtlingskrise zu bewältigen und sein Vater war langjähriger Gemeinderat. Seit 2008 ist Vilsmeier Gemeinderat in der Gemeinde Marklkofen und seit 2014 Kreisrat im Landkreis Dingolfing-Landau. Dass gesellschaftliches Engagement in der Familie Vilsmeier groß geschrieben wird, zeigt auch sein Bruder Josef, der derzeit Pfarrherr in Ergolding bei Landshut ist. Vilsmeier ist zudem SPD-Kreisvorsitzender in Dingolfing-Landau, stellvertretender SPD-Bezirksvorsitzender und ehrenamtlich unter anderem beim DGB und beim ACE tätig.

In der Kommunalpolitik ist man am nächsten an den Menschen dran, sozusagen von der „Wiege bis zur Bahre“, denn dort kommen die Bürgerinnen und Bürger direkt mit kommunalen Einrichtungen in Berührung. Darunter die Krankenhäuser, die Kindertagesstätten, die Schulen, Straßen und Infrastruktur, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Feuerwehren, bis hin zu den Friedhöfen. Dazu sind die Kommunen vielfach Träger von Kultur- und Sporteinrichtungen. Zunächst blickte Vilsmeier auf die endende Wahlperiode seit 2020 zurück. Hier wurde in der Gemeinde Marklkofen und im Landkreis Dingolfing-Landau wieder vieles bewegt. In der Gemeinde Marklkofen entstand die langersehnte Südumgehung, die Wasserversorgung ist auf modernstem Stand, die neuen Energien mit Wind und Sonne beschäftigten den Gemeinderat, Bauland wird und wurde erschlossen, der Breitbandausbau geht voran, die Kindergärten sind auf aktuellem Stand, die Feuerwehren modern ausgerüstet, das Freibad in Steinberg wurde saniert. Für Diskussionen sorgte die neu erfasste Grundsteuer. Hier konnte auf Vorschlag von Vilsmeier ein tragbarer Kompromiss erreicht werden. Die Neubebauung am Steinberger Dorfplatz konnte nach langen Planungen und Diskussionen starten.

In der Zukunft werden die Aufgaben aber nicht weniger, so Vilsmeier weiter. Wichtig ist Vilsmeier eine gute Kommunikation zwischen Gemeinde und den Bürgern und Betrieben, denn nur wenn alle am selben Strang auch in die gleiche Richtung ziehen, geht es in der Gemeinde voran. Darum ist ein klarer und sachlicher Austausch sehr wichtig und dass sich Bürger und Gemeinde als Partner sehen.

Derzeit steht die Gemeinde Marklkofen zudem finanziell gut da. Die Steuereinnahmen laufen gut, die Schulden werden laufend reduziert. Aber das kann sich in diesen global sehr unruhigen Zeiten schnell ändern, warnt Vilsmeier. Noch dazu wird oft auf anderen Ebenen entschieden, wie viel finanzielle Mittel die Gemeinde letztlich zur Verfügung hat. Dazu muss man wissen, dass von den drei kommunalen Ebenen Gemeinde – Landkreis – Bezirk nur der Gemeinde eigene Steuereinnahmen hat. Die Landkreise holen sich ihr Geld über die Kreisumlage von den Gemeinden und der Bezirk über die Bezirksumlage von den Landkreisen.

Darum ist es wichtig als Bürgermeister auch den Blick über die Gemeindegrenzen hinaus zu richten, so Vilsmeier weiter, nicht nur wegen der guten Nachbarschaft zu unseren Nachbargemeinden, sondern auch um gegebenenfalls genügend Verbündete zu haben, wenn es nicht nur ums, aber auch ums Geld geht.

Zentrale Aufgaben für den künftigen Bürgermeister und Gemeinderat sind der weitere Ausbau des Internets, die Weiterentwicklung von Marklkofen als attraktiver Wirtschafts- und und Wohnort. Dazu gehören ein gut ausgebaute Infrastruktur mit sicheren Verkehrswegen für jung und alt, gute ausgestattete Kindergärten und Schulen, eine nachhaltige Energieversorgung und bezahlbares Wohnen, die Unterstützung des Ehrenamts in Vereinen und im bürgerschaftlichen Engagement. Das sind wichtige Grundlagen unseres Zusammenlebens, so Vilsmeier abschließend.

In den verbleibenden Wochen bis zum Wahltag wird Vilsmeier weiterhin das Gespräch und die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde suchen, um zu sehen, wo manchen der Schuh drückt. „Ich bin mir sicher, dass ich erforderliche die Sach- und Fachkenntnis und die notwendige Erfahrung auf vielen Ebenen mitbringe, um für eine weitere guten Entwicklung der Gemeinde Marklkofen zu sorgen“, schloss Vilsmeier seinen Vortrag.

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