Rauscher und Vilsmeier wieder im Kreistag Dingolfing-Landau
Marklkofen.
Die Wahlen sind vorbei, jetzt geht’s wieder ans Arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde und im Landkreis Dingolfing-Landau. Aus der Gemeinde Marklkofen wurden der amtierende Bürgermeister Peter Rauscher und Gemeinderat Dr. Bernd Vilsmeier wieder in den Kreistag gewählt. Als Kreisräte wollen Rauscher und Vilsmeier natürlich die Gemeinde im Blick behalten aber auch eine positive Weiterentwicklung des Landkreises unterstützen.
Die Gemeinden leisten hier ihren Beitrag über die Kreisumlage mit 49 Punkten bis an die Schmerzgrenze, so Rauscher und Vilsmeier. Das haben die Kreisräte bisher mit sehr breiter Unterstützung mitgetragen, denn der Landkreis steht ebenfalls unter Druck, um bei Gesundheit und Pflege, Bildung und Infrastruktur ein hohes Niveau zu behalten, damit er für die Menschen und die Wirtschaft attraktiv bleibt.
Damit die Städte und Gemeinden zusammen mit dem Landkreis eine gute Entwicklung in die Zukunft organisieren können, braucht es endlich mehr Unterstützung auch von höherer Ebene, besonders von der Bayerischen Staatsregierung. Wenn die Staatsregierung 70 Prozent des Bayern zustehenden Sondervermögen des Bundes an die Kommunen weitergeben würde, statt 10 Prozent selber einzusacken, wären das pro Jahr im Schnitt etwa 8 Millionen für den Landkreis. Und leider ist Bayern auch Schlusslicht bei der Steuerverbundquote mit 13 Prozent. Die Kommunen brauchen endlich mehr Grundfinanzierung, so Rauscher und Vilsmeier, statt eines bürokratischen Förderdschungels, bei dem die laufenden Kosten letztlich doch wieder an uns Kommunen hängen bleiben.
Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat in seinem aktuellen Jahresbericht für 2026 dazu festgestellt, dass die über 400 untersuchten Förderprogramme am Bedarf vorbeigehen, zu kleinteilig und nicht aufeinander abgestimmt sind. Dadurch entsteht ein unverhältnismäßig großer Verwaltungs- und Personalaufwand für die Kommunen. Dazu kommt die wachsende Bürokratie im Freistaat, wie der Rechnungshof feststellt.
Seit 2015 wurden in der Staatsverwaltung an die 40.000 Stellen neu geschaffen, und bis 2027 sollen nochmals gut 5000 dazu kommen. Und das Haushaltsvolumen des Freistaats ist seit 2025 ebenfalls um 50 Prozent gestiegen. Laut Rechnungshof lässt der Freistaat Einsparpotentiale durch Digitalisierung verstreichen.
Und noch ein wichtiger Punkt bei der Krankenhausplanung: Hier warten die kommunalen Krankenhäuser immer noch auf die Bedarfsplanung durch die Staatsregierung. Wenn die sich nicht endlich festlegt, können wir vor Ort nicht ordentlich planen und bekommen am Schluss nicht die notwendigen Finanzen, die wir dafür brauchen, so Rauscher und Vilsmeier.