2026 stand beim ACE die Verkehrssicherheit im Focus

03. Oktober 2026

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Der ACE-Kreisvorstand Landshut-Erding blickte in Englmannsberg auf die Aktionen zur Verkehrssicherheit in der Region zurück: (v.li.) ACE-Kreisvorsitzender Bernd Vilsmeier, Thomas Asböck, stellvertretende ACE-Kreisvorsitzende Anja König, Robert Haslbeck, Franz Xaver Stocker, Johann Thaler und Robert Fuchs.

Letzte ACE-Kreisvorstandssitzung vor den Neuwahlen

Englmannsberg.
Die Verkehrssicherheit stand 2026 wieder im Focus beim Vorstand des Kreises Landshut-Erding des Auto Clubs Europa (ACE), der die der die Städte und Landkreise Erding, Freising, Landshut, Dingolfing-Landau und Rottal-Inn umfasst. Zur letzten Sitzung vor den turnusmäßigen Neuwahlen des ACE-Kreisvorstandes durch die Mitgliederversammlung am 28. Oktober traf sich unter Leitung des ACE-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier die aktuelle Vorstandschaft am vergangenen Mittwoch im Gasthaus „Zum Späth“ in Englmannsberg. Besonders freute sich Vilsmeier über den Besuch der ACE-Regionalbeauftragten Club Ursula Hildebrand.

Im Mittelpunkt der Arbeit des ACE-Kreisvorstandes stand die diesjährige Clubinitiative des ACE „Kopf hoch!“. Dabei wurde in den vergangenen Monaten bundesweit die Ablenkung durch Smartphones am Steuer untersucht. Die Mitglieder des ACE-Kreisvorstandes trafen ich dazu an Kreuzungen in Landshut, Dingolfing und Vilsbiburg und überprüften, wie häufig Autofahrende hinter dem Steuer zum Handy gegriffen haben. Mit der Clubinitiative will der ACE auf die Risiken der Smartphone-Nutzung am Steuer aufmerksam machen und ein stärkeres Bewusstsein für konzentriertes und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr schaffen.

Bei der Aktion wurden knapp 1500 Fahrzeuge erfasst und bei 25 wurden Verstöße gegen die Handynutzung am Steuer erfasst. Dies entspricht einer Quote von 1,75 Prozent. Die ACE-Ehrenamtlichen waren von der verhältnismäßigen niedrigen Quote überrascht, aber nichtsdestotrotz jede Ablenkung am Steuer kann schwere Unfallfolgen habe, so die stellvertretende ACE-Kreisvorsitzende Anja König.

Zum Tag der Verkehrssicherheit im Juni beteiligte sich der ACE-Kreisvorstand bei der Aktion „Gefahrenstelle Auffahrt? Sicher auf die Fernstraße!“. Dazu checkte der ACE-Kreisvorstand das Verhalten der Autofahrer beim Auffahren auf die Autobahn und zwar an der A9 bei Allershausen, an der A94 bei Dorfen und an der A92 bei Landau. Als häufigste Fehler konnten dabei falsches oder unterlassenes oder kein Blinken, fehlerhaftes Nutzen des Beschleunigungsstreifens oder direktes Wechseln auf die linke Fahrspur festgestellt werden. Falsches Verhalten beim Auffahren auf Autobahnen verursacht immer wieder gefährliche Situationen und Ausweichmanöver und was zu unnötigen Unfällen führt, so ACE-Kreisvorsitzender Vilsmeier.

Des Weiteren machte der ACE-Kreisvorstand auch bei der Europäischen Mobilitätswoche 2026 mit. Im Mittelpunkt des ACE-Tests standen dabei Bahnhöfe und Haltepunkte im ländlichem Raum, da sich insbesondere auf dem Arbeitsweg in die Stadtzentren die Kombination aus Radverkehr und öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anbietet. Mit der Aktion ging es darum, den Bestand zu erfassen und positive Beispiele sichtbar zu machen, erklärte die stellvertretende ACE-Kreisvorsitzende Anja König.

Dazu besuchten die Ehrenamtlichen vom ACE-Kreisvorstand die Fahrradabstellplätze an den Bahnhöfen in Vilsbiburg und Landau/Isar. Dabei erreichte der Fahrradabstellplatz am Bahnhof in Vilsbiburg 10,5 von 13 möglichen Punkten und damit ein „sehr gutes“ Ergebnis. Vilsbiburg ist mit sicheren Fahrradboxen und Witterungsschutz ausgestattet, und hat eine gute Radweganbindung. Dazu gibt es Ladeboxen für Fahrradakkus und er bietet ein allgemein sauberes Erscheinungsbild und zeigt regionale Infos zu Touren am Vilstal-, Isar-Vils- und Vils-Rott-Radweg und anderen Sehenswürdigkeiten der Region.

Auch die Fahrradabstellanlage am Bahnhof von Landau/Isar erreichte mit 10 Punkten noch ein „sehr gut“. Dort gibt es ausreichend Platz mit Witterungsschutz. Auch ist die Radweganbindung mit dem Isar- und Bockerlbahnradweg gut und er kann ebenfalls gefahrlos erreicht werden und bietet eine festen Belag und gute Ausleuchtung. Sogar eine Kameraüberwachung ist vorhanden.

Der ACE-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier bedankte sich bei seiner ehrenamtlichen Kreisvorstandschaft und besonders bei der Regionalbeauftragten Club Ursula Hildebrand für die engagierte Unterstützung bei der Arbeit für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen in der Region und lädt alle ACE-Mitglieder zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der ACE-Kreisvorstandschaft und der Delegierten zum Regionalausschuss Bayern am Mittwoch den 28. Oktober um 18:00 Uhr in den Gasthof "Zur Post" nach Frontenhausen ein.

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